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Ausnahmsweise ohne Regen, ohne Sturm und ohne Gewitter verlief das diesjährige Ferienspiele-Zeltlager, es war das 19. Jahr in Folge, daß die etwa 20 Erwachsenen und 20 Jugendlichen eine tolle Woche für die Kinder veranstalteten, die in den Ferien zuhause blieben. Unter dem Motto Wikinger wurde gebastelt, gespielt, getobt und natürlich auch Fußball geguckt.
Das schöne Wetter sorgte dafür, daß die ganze Woche völlig reibungslos verlief, allerdings hatten die Kinder vor lauter Draußen-spielen kaum Lust, sich auf die Aufführung der kleinen Stücke am letzten Abend zu konzentrieren, und so fiel der offizielle Teil des gemeinsam mit den Eltern gefeierte Abschlußfestes kurz aus. Man blieb jedoch noch lange am Dorfgemeinschaftshaus in Schannenbach in bester Stimmung sitzen, bevor jedes Kind mit Zelt, Gepäck und allem Selbstgebastelten aus dem Zeltlager wieder mit nach Hause ging.
Für die Helfer und Betreuer zeigte sich wieder, daß gute Zusammenarbeit das Wichtigste am Zeltlager ist, alle hatten viel Spaß und freuen sich jetzt schon auf nächstes Jahr, wenn erstmals einige der jungen Erwachsenen, die einst selbst als Kind im Zeltlager angefangen hatten, in die Rolle der Lagerleitung eingearbeitet werden sollen. So ist sichergestellt, daß es das heiß begehrte Zeltlager auch in künftigen Jahrzehnten noch geben wird. Schon seit einiger Zeit warten die „Altgedienten" auf den Tag, an dem das erste Kind eines ehemaligen Zeltlagerkindes angemeldet wird...
Die jugendlichen Helfer, alles ehemalige Kinder der DoGuggschde-Zeltlager, haben selbständig die Montagswan-derung, die Lagerolympiade, die Nachtwanderung, und die Abschluß-Aufführung organisiert und gestaltet und sind so eine tatkräftige Entlastung der Zeltlagersenioren. Auch Jugendpfleger Peter Schuster trägt viel dazu bei, daß das Zeltlager im Vereinsleben von DoGuggschde den absoluten Höhepunkt darstellt. Er und die Mitarbeiter des Bauhofes sorgen für einen technisch reibungslosen Ablauf, für Material und Unterstützung.
Viele ehemalige Zeltlagereltern sind inzwischen zum Team gestoßen und helfen tatkräftig mit: der Verein dankt daher besonders Stefan Brechtel und Familie Schumann für Transport und Lagerung des großen Zeltes und der ganzen Zubehörkisten, inzwischen ein ganzer Lieferwagen voll. Die Einwohner von Schannenbach erdulden jedes Jahr ohne Klagen die eine Woche, in der es in Schannenbach nicht ganz so beschaulich zugeht wie sonst, es gab sogar wieder eine ganze Mahlzeit für die achtzig hungrigen Mäuler des Zeltlagers vom Gasthaus Zum Odenwald. Die Wiese für die Zelte wird wie jedes Jahr von Familie Daum zur Verfügung gestellt und vorher gemäht, es gab zahlreiche Lebensmittelspenden und Rabatte von Getränke Bauer (alle benötigten Sitzgarnituren und eine große Kühlbox), Landwirtschaft Rettig (etwa 250 Eier gespendet), Handwerksbedarf Flügel, Bäckerei Reimund Brandau, und die großzügige Spende der Sparkasse wurde ebenfalls hauptsächlich für das Zeltlager verwendet. So konnte der Verein in diesem Jahr das Zeltlager finanziell gut über die Runden bringen und möchte sich dafür bei allen Unterstützern und Freunden ganz herzlich bedanken. (M. Hiller)
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